30.11.2017 | BUCH

Armando Ronca - Architektur der Moderne in Südtirol 1935–1970

Die Wiederentdeckung eines bedeutenden norditalienischen Architekten

Der gebürtige Veroneser Armando Ronca (1901–1970) studierte Ingenieurwissenschaften in Genua, Turin sowie Padua und begann seine berufliche Laufbahn in Trient. Ab 1935 führte er sein eigenes Architekturbüro in Bozen und wurde damit zum führenden Vermittler der Moderne in Südtirol. Mit einem zweiten Büro war Ronca auch in Mailand aktiv, wo ihm Bauten etwa von Giuseppe Terragni oder Gio Ponti prägende Anregungen gaben. Bestimmende Themen seiner Arbeit sind die plastische Artikulation der Baukörper, die rhythmische Strukturierung der Fassaden und ein konstantes Bemühen um die stadtbildenden Potenziale der Architektur.

Das Buch präsentiert erstmals umfassend rund 40 Bauwerke Armando Roncas in Meran und Bozen. Einzelne Gebäude wie beispielsweise das Meraner Eurotel werden eingehend analysiert und dokumentiert. Darüber hinaus zeigt die Monografie sämtliche noch erhaltene Gebäude Roncas in neuen Bildern des Wiener Architekturfotografen Werner Feiersinger.

Die gleichnamige Ausstellung von Kunst Meran dauert noch bis zum 14. Januar 2018.

Armando Ronca
Architektur der Moderne in Südtirol 1935–1970

Herausgegeben von Kunst Meran, Andreas Kofler, Magdalene Schmidt, Jörg Stabenow
Mit Texten von Andreas Kofler, Massimo Martignoni, Giorgio Mezzalira, Magdalene Schmidt, Luigi Scolari und Jörg Stabenow

Text Deutsch und Italienisch

Gebunden
472 Seiten, 341 farbige und 122 sw Abbildungen
16.5 x 22 cm
ISBN 978-3-03860-061-9
CHF 49.00 / EUR 48.00

 

Armando Ronca Architektur der Moderne in Südtirol 1935–1970 | Verlag Scheidegger & Spiess AG