Viessmann unterstützt Team der Universität Wuppertal beim "Solar Decathlon" in Madrid

Der Heiztechnikhersteller Viessmann unterstützt ein Studententeam der Universität Wuppertal beim "Solar Decathlon Europe 2010". Ziel des Wettbewerbs ist es, ein zu hundert Prozent mit Solarenergie versorgtes Haus zu planen und zu bauen. Zwanzig studentische Teams aus Hochschulen in der ganzen Welt treten bei dem in diesem Jahr in Madrid ausgetragenen Wettbewerb mit ihren Wohnhaus-Prototypen gegeneinander an. Die Gebäude müssen sich in zehn Disziplinen vor der Jury und der Öffentlichkeit behaupten. Dabei reichen die Kriterien von der architektonischen Gestaltung über die thermische Behaglichkeit bis hin zur technischen Umsetzung und Marktfähigkeit.

Das von dem Team aus rund vierzig Studenten der Bereiche Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Design und Wirtschaftswissenschaften geplante Energie-Plus-Haus kombiniert anspruchsvolle Architektur mit innovativer, nachhaltiger Technik. Es weist eine Grundfläche von 74 Quadratmetern auf und produziert mehr Energie als es verbraucht. Unter anderem wird dies durch Photovoltaikelemente, die Nutzung solarer Wärme und innovativer Lüftungstechnik erreicht. Zum Einsatz kommen unter anderem Vakuum-Röhrenkollektoren sowie ein Wohnungslüftungssystem von Viessmann.

Da das Gebäude nicht komplett vor Ort entworfen und fertiggestellt werden kann, beteiligen sich neben den Studenten aus Wuppertal auch angehende Architekten und Ingenieure aus anderen Städten an dem Projekt. So werden beispielsweise die gesamte Stahlkonstruktion in Frankfurt am Main sowie weite Teile der Innenausstattung in Berlin gefertigt. Alle Module des Hauses sind so konstruiert, dass sie flexibel einsetzbar sind, was unter anderem auch den Transport nach Spanien erleichtert. Seit dem 7. Juni wird das Gebäude auf dem Wettbewerbsgelände in Madrid aufgebaut. Der internationale Wettbewerb läuft vom 18. bis zum 27. Juni 2010.

Der Entwurf der Wuppertaler Studenten soll nicht nur innovativ und energieeffizient sein, er soll sich später auch am Markt behaupten können. | Uni Wuppertal
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