Büro Bikini Berlin

Standort FSBerlin
AdresseDeutschland
GebäudetypBürogebäude, Geschäftshaus
Baujahr2014

Für ein renommiertes, international agierendes Unternehmen wurde 2013/2014 eine Bürofläche im BIKINI BERLIN ausgebaut. Die über drei Geschosse verlaufenden Büroräume für die rund 300 Mitarbeiter des Beratungsdienstleisters bieten straßenseitig einen Ausblick auf die Gedächtniskirche und das quirlige Einkaufsquartier der ‚City West’. Die Rückseite bietet eine spektakuläre Panoramaaussicht in den Tiergarten und den Zoo.

Der offizielle Eingang des Unternehmens befindet sich im obersten 6. Geschoss. Die Penthouse-Etage fasst neben dem Empfang mit Wartelounge die öffentlichen-repräsentativen Konferenzbereiche. Über eine Glastür erhält man kontrolliert Zutritt zu den office-internen Räumen. Neben der Cafeteria mit Dachterrasse befindet sich hier eine flexibel nutzbare Arbeitszone mit Steh- und Sitzplätzen, die auch für Empfänge genutzt werden kann. Sie umspielt die interne Treppe, die zu den Bürogeschossen der 5. und 4. Etage führt.

Ausgehend vom Unternehmensalltag mit vorwiegend flexiblen Office-Tagen entstanden neben festen Arbeitsplätzen vor allem offene Bereiche für temporäre Nutzungen. Im Gegensatz zu den klassisch funktionalen Einzelbüros und repräsentativen Doppel- und Partnerbüros wurden an den Flurenden beider Bürogeschosse großzügig gestaltete Open-space-Bereiche mit eingestellten gläsernen Teamräumen konzipiert. Farbig gepolsterte Telefon-Booths mit weiß glänzender Oberfläche sowie gläserne Workbooths mit Einzelarbeitsplätzen, abwechselnde 6-er oder 4-er Benches sowie lange, zum Zoo ausgerichtete Fassadentische ergänzen diese Flächen. In den Mittelzonen weitet sich der Korridor auf und bietet ebenso Raum für offene Arbeitsflächen oder Loungebereiche.

Konzeptioneller Entwurfsgedanke war, das typische Office-Design der späten 50-er Jahre zu zitieren ohne es zu reproduzieren. So scheinen sich die flurseitig ausgerichteten Kirschholzwände der Büros bewusst als Wandscheibe abzusetzen. Die quadratischen Einbauleuchten sind von der charakteristischen, regelmäßigen Rasteranordnung jener Zeit gelöst und bespielen frei die Decke. Ein überdimensionierter Tisch übernimmt die Funktion des klassischen Tresens und verdeutlicht so die Idee der für jene Zeit typischen offenen Empfangsgestaltung.

Konterkarierend dazu fasst ein klares schwarz-/weiß-Konzept der Wände, Decken und der maßgeschneiderten Einbaumöbel die gesamte Fläche und bildet ein modernes Gegengewicht. Das grafische System nimmt gegebene Deckenhöhen und Versprünge auf und markiert durch scharf geschnittene Farbkanten räumliche Grenzen oder helle und dunkle Bereiche. Dieser strenge Kontrast wird dezent unterbrochen durch Farbakzente in Blau, Orange und Gelb-Grün in Bereichen mit besonderer Nutzung, wie den akustikwirksamen Telephon-Booths und der Copybox, den Teeküchen und Garderobennischen entlang der Korridore sowie vereinzelt in Fensternischen der Büroräume.

Wartelobby | Mark Seelen

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