Büro für einen Projektentwickler

Standort FSBerlin
Adresse10969 Berlin, Berlin, Deutschland
GebäudetypInnenraumgestaltung
Baujahr2016
Bauzeitraum2016

Für einen Projektentwickler wurde im 3. Obergeschoss eines Büro- und Geschäftshauses am prominenten Hackeschen Markt in Berlin-Mitte eine Bürofläche neu ausgebaut. Nach Auflösung der klassischen Zellenbüro- und Flursituation des vorgefundenen Bestandes entstand eine neue offene Raumstruktur. Eine zentrale Erschließungszone dient als verbindende Achse, die den Blick durch die gesamte Bürofläche freigibt. Sie weitet sich im Entree auf zu einem großzügigen Wartebereich, einem Quick Meet und den Open Spaces im weiteren Verlauf und mündet in den Konferenzbereich mit Blick auf den Marktplatz. Drei Einzelbüros sowie eine Mitarbeiterküche hin zur rückwärtigen Fassade ergänzen das Raumprogramm.

Der großzügige Empfang mit langem Tresen und Wartebereich formt sich aus zwei freien, sich gegenüber stehenden Wandscheiben. Der an den Empfang angeschlossene Workshopraum erhielt eine Deckenkonstruktion aus abgehängten schwarzen Akustikpaneelen mit freiem Blick auf die Rohdecke. Ein maßgefertigtes Einbaumöbel mit Regalfunktionen und integrierter Medientechnik hinter einer Schiebewand sowie ein Whiteboard ergänzen die Raumgestaltung.

Die beiden Open Spaces in räumlicher Verbindung zum Quick Meet wurden fassadenseitig zum Hackeschen Markt hin angeordnet. Sie bieten eine Arbeitsumgebung, die gleichermaßen Transparenz und Konzentration gewährleistet. Die raumbildenden Wände haben keinen Fassadenanschluss und bieten so eine zusätzliche Erschließung entlang der bodentiefen Fenster, was die exklusive Lage der Bürofläche betont. Die Open Spaces sind an einen eingestellten Block angegliedert, in dem die Funktionsräume Phone Booth, Meeting-Box sowie zwei Teamleiter-Büros zusammengefasst wurden.
Über Glas-Schiebe-Elemente lassen sich die Büros großzügig öffnen und so die Open Spaces miteinander verbinden. Die Phone Booth sowie Meeting-Box mit akustisch wirksamer Sitzbankpolsterung, Glasschiebetüren und Fensterdurchblicken bieten die Möglichkeit für Rückzug und vertrauliche Gespräche.

Das im Flur positionierte Quick Meet mit Stehtisch und schwarz gepolsterter Wandverkleidung dient als informelle Besprechungszone. Die quer zur Längsrichtung und zusätzlich im Versatz angeordneten Linienleuchten im Korridor brechen bewusst mit der langen Flucht-Perspektive und binden die danebengelegenen Bereiche ein. Zwei mit moderner Medientechnik ausgestattete Konferenzräume am Endes des Korridors bieten einen hochwertigen Blick auf die Umgebung des Hackeschen Marktes. Eine kleine Lounge zwischen den beiden Meetingräumen dient als Bibliotheksbereich und zum Relaxen.

In enger Abstimmung mit dem Bauherrn wurde so eine dynamische Bürofläche realisiert, die in repräsentativer und zeitgemäßer Sprache den Erfordernissen im Arbeitsalltag des Immobilienunternehmens entspricht.

Mark Seelen

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