IC-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum

StandortBochum
AdresseNordrhein-Westfalen, Deutschland
GebäudetypBildungs- und Forschungsstätten

Gerber Architekten gewinnen BDA Preis
IC-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum
erhält „Auszeichnung guter Bauten – 2014“ des BDA Bochum
Das IC-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum „ist in seiner Gesamtheit zukunftsweisend und kann beispielhaft für den Umgang für den möglichen Erhalt von Gebäuden sein“. Das Projekt von Gerber Architekten und HOCHTIEF Buildings wurde am 23.01.2015 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung im Museum Bochum mit dem BDA Preis Bochum, Hattingen, Herne und Witten ausgezeichnet. Die positive Wahrnehmung des Gebäudes in der Öffentlichkeit sorgte außerdem dafür, dass das Projekt den Publikumspreis gewann, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde.
Die „Auszeichnung guter Bauten“ des BDA Bochum wird alle drei Jahre für besondere Architekturleistungen vergeben, die das öffentliche Bewusstsein für die Qualität im Planen und Bauen schärfen und somit Qualitätsmaßstäbe in der zeitgenössischen Architektur setzen. Die Jury, bestehend aus Architekten, Fachjournalisten und Kuratoren, u.a. Dipl.-Ing. Architektin Annette Paul, beurteilten die städtebauliche Einbindung, Gestaltqualität, Konstruktion und
Materialgebung sowie die Umweltverträglichkeit der 34 eingereichten Projekte und kürten die 6 Auszeichnungen und 3 Anerkennungen.
Neben Gerber Architekten wurden unter anderem die Projekte „Neues Gymnasium Bochum“ von Hascher Jehle Architekten und der Busbahnhof „Am Buschmannshof“ von Hummert Architekten ausgezeichnet. Alle ausgezeichneten Projekte nehmen nun automatisch am „Architekturpreis NRW 2015“ teil, der vom BDA Landesverband ausgelobt wird. Die Ausstellung mit allen gewürdigten Arbeiten ist im Museum Bochum, Kortumstraße 147, zu sehen.
Zum Projekt:
Der IC-Komplex der Ruhr-Universität Bochum wurde einer zweijährigen Revitalisierung unterzogen und zu einem zukunftsorientierten Forschungsgebäude entwickelt. Der Gebäudekomplex bietet nun rund 5.000 Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit in einer technisch bestausgestatteten, funktional einwandfreien und architektonisch ausgewogenen Umgebung zu studieren und zu forschen. Der gesamte Universitätskomplex der 1965 eröffneten Ruhr-Universität Bochum gliedert sich in die vier Bereiche Medizin, Natur-, Geistes- und Ingenieurwissenschaften. Dreizehn, auf einem einheitlichen Raster entstandene Institutsgebäude werden durch eine nord-östliche Zentralachse und über eine von Osten nach Westen sich durchziehende Grünachse erschlossen. Im nordöstlichen Bereich des Campus befindet sich der IKomplex, in dem die Ingenieurswissenschaften untergebracht sind. Dieser wird in Teilabschnitten auf Grundlage der Planung von Gerber Architekten von HOCHTIEF schlüsselfertig revitalisiert. Der Erste Teil, das IC-Gebäude wurde durch HOCHTIEF einer zweijährigen Schadstoff- und Kernsanierung unterzogen und als zukunftsweisendes Forschungsgebäude von der Ruhr- Universität Bochum bereits in Betrieb genommen.
Die neue klare, lineare Wegeführung innerhalb des gesamten Ingenieurskomplexes sorgt für eine vereinfachte Erschließung aller Institutsbereiche. Sichtbeziehungen zu den neu inszenierten Innenhöfen und kommunikative Verbindungen über die Geschosse bewirken eine hohe Raumqualität und unterstützen die intuitive Orientierung in und außerhalb der Gebäude.
Im Zuge eines Verhandlungsverfahrens sind Gerber Architekten über HOCHTIEF zurzeit mit der Planung der Ersatzneubauten der weiteren Gebäudeteile IA und IB beauftragt, sowie mit dem Neubau eines Zentrums für grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe, dessen Form sich als skulpturaler Baukörper von den umgebenden stringenten Baukörpern abhebt.

IC Gebäude der Ruhr-Universität Bochum © Gerber Architekten | Fotograf: Hans Jürgen Landes


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